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 Kindergeburtstage finden und buchen

Wenn der Geburtstag Deines Kindes näher rückt, dann macht sich dies schon Tage vorher bemerkbar. Alles ist aufregender und interessanter als sonst und die Gedanken Deines Kindes kreisen um die Frage, was bekommt es wohl zum Kindergeburtstag geschenkt und wie wird der Tag verlaufen? Die Vorfreude auf diesen ganz besonderen Tag verdankt Dein Kind dem heutigen Brauch, einen Kindergeburtstag feierlich zu begehen und das Geburtstagskind reichlich zu beschenken. Doch das war nicht immer so.

Der Kindergeburtstag, wie er in der heutigen Zeit begangen wird, ist noch ein recht neuer Brauch. Erst seit dem 17. Jahrhundert wurden Kindergeburtstage erstmalig erwähnt. Doch eine Feierlichkeit zum Kindergeburtstag gab es damals noch nicht. Dies lag in erster Linie daran, dass bis tief in das 18. Jahrhundert hinein dem Hauptteil der Bevölkerung das genaue Geburtsdatum ihrer Kinder unbekannt war. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurden Kindergeburtstage etwas mehr beachtet.

Allerdings war dies zu diesem Zeitpunkt der höheren Gesellschaft vorbehalten und ein Fest, wie es heute anlässlich von einem Kindergeburtstag gefeiert wird, gab es damals noch nicht. Kindergeburtstage sind eher zufällig entstanden. Zu damaliger Zeit veranstaltete die Oberschicht der Bevölkerung “Kaffee – Kränzchen” für Kinder, bei denen das Erlernen der Etikette und Manieren im Vordergrund stand. Diese Zusammenkünfte fanden meist an einem Sonntag Nachmittag statt. Die Struktur der Familie veränderte sich zu dieser Zeit ebenfalls, so dass dem Kind und seinen Belangen an sich mehr Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Da der Vater meist seine Arbeitsstelle außerhäusig hatte, konnten sich Mütter intensiver um ihre Kinder kümmern.
So entstand eine Art Kinderkultur, bei der sich die Kindergesellschaften auch an einem Kindergeburtstag immer mehr durchsetzten. Im Gegensatz dazu stand der Namenstag bei den Katholiken. Dieser Tag wurde mit kleinen Feierlichkeiten begangen, da die Bevölkerung ihren Kindern zu damaliger Zeit die Namen von Heiligen geben sollte. Oft bekam ein Kind an einem solchen Tag einen Kuchen geschenkt. Der Kindergeburtstag an sich durfte hingegen bei Katholiken nicht gefeiert werden. Diese Prozedur galt zu dieser Zeit als “heidnerisch” und absolut unsinnig.

Da der Kindergeburtstag an sich eher evangelisch war und der Namenstag überwiegend von katholischen Gläubigen als wichtiger empfunden wurde, konnten Kindergeburtstage und Namenstage als Abgrenzung zwischen den einzelnen Konfessionen genutzt werden. Seit sich die Wahl der Vornamen nicht mehr nur an Heiligen orientierte und zudem das religiöse Denken als Mittelpunkt von anderen Dingen abgelöst wurde, werden Kindergeburtstage nicht nur häufiger und intensiver als Feierlichkeit begangen, sondern auch in anderen Glaubensrichtungen, wie beispielsweise bei den Muslimen oder Hindus als Kindergeburtstag betrachtet. Dies wurde nach und nach jedem selbst überlassen.